Mobiles Internet Preise
Die schlechte Nachricht zuerst: Die Preisvielfalt für das mobile Internet ist verwirrend. Jetzt die Gute: Die Preise fürs mobile Surfen werden a) immer günstiger und sind b) nicht so verwirrend, dass man sie nicht mit ein klein wenig Mühe strukturieren und die Logik dahinter verstehen könnte. Wer für mobiles Internet Preise vergleichen möchte, der sollte [...]
Die schlechte Nachricht zuerst: Die Preisvielfalt für das mobile Internet ist verwirrend. Jetzt die Gute: Die Preise fürs mobile Surfen werden a) immer günstiger und sind b) nicht so verwirrend, dass man sie nicht mit ein klein wenig Mühe strukturieren und die Logik dahinter verstehen könnte. Wer für mobiles Internet Preise vergleichen möchte, der sollte jedoch zunächst eine Grundsatzentscheidung treffen. Ist eine vertragliche Bindung an einen Mobilfunkprovider erwünscht? Oder wird eine Lösung bevorzugt, bei der mit einem Prepaid-Produkt im Voraus bezahlt wird? Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Wer sein Notebook überwiegend geschäftlich nutzt und sowohl viel als auch regelmäßig mobil im Netz unterwegs ist, für den ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Vertrag am günstigsten. Hier sollte nach einer Flatrate Ausschau gehalten werden, die sowohl eine gute Geschwindigkeit bei der Datenübertragung bietet als auch ein stimmiges Datenvolumen ohne Leistungseinschränkung erlaubt. Wichtig wäre es auch, darauf zu achten, dass das Netz des Mobilfunkproviders den neuen HSPA-Standard bietet. Die Abkürzung steht für High Speed Packet Access und ist schlicht der Name für einen Beschleuniger bei der Datenübertragung. Das macht sich zeitlich vor allem im Downloadbereich bemerkbar. Bei der Netzbeschreibung muss dann die Abkürzung HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) erscheinen. Die Nutzung dieses Daten-Turbos kostet natürlich etwas mehr, ist aber nicht unerschwinglich. Der Vorteil einer vertraglichen Bindung ist auch, dass die Kosten für das mobile Internet exakt kalkulierbar sind. Zudem gibt es die nötige Hardware – etwa einen Surf-Stick – in aller Regel gratis zum Vertrag dazu. Der Nachteil liegt allerdings auch auf der Hand: Viele Verträge müssen über 24 Monate abgeschlossen werden. Das kann bei der rasanten Entwicklung der Kommunikationstechnologie eine sehr lange Zeit sein! Licht und Schatten gibt es auch bei der Prepaid-Variante. Sie wird aber sicher der Favorit für all jene sein, die nur gelegentlich mobil surfen und auch keine riesigen Mengen an Daten hin- und herzubewegen haben. Den Surf-Stick muss man sich bei dieser Variante kaufen und derzeit mit Preisen zwischen knapp 30 und knapp 50 Euro bezahlen. Dann wählt man, ob man tageweise für eine Flatrate mobil ins Netz möchte, wochenweise oder gleich für einen ganzen Monat. Die Gebühr wird vorab entrichtet, dann kann es auch schon losgehen. Wenn man später auf günstigere Gebühren stößt, dann wird die SIM-Karte im Surf-Stick ausgetauscht und man nutzt die Dienste des preiswerteren Providers.







